Risotto alla Milanese

9 Gedanken zu “Risotto alla Milanese”

  1. Nun im italienischen Text steht noch mehr. Zum Beispiel dass man das Gelb im Risotto milanese mit Goldfolie intensivieren kann, ein gewisser Gualtiero Marchesi hat das zur Perfektion getrieben, einer der berühmten Altstars der Italienischen Küche, dessen Lokal das erste mit drei Michelin-Sternen Ausgezeichnete ist. In einem Kochbuch, das ausschließlich vom Risotto handelt, findet sich ein Rezept aus dem Ristorante Marchesi alla Scala in Mailand. Ich habe es zwar nicht, aber man kann es in Amazons Vorschau sehen. Und tatsächlich: es handelt sich um das berühmte Safran-Gold-Risotto des Mailänder Meisters. Risotto ti amo, so der Titel des Kochbuchs.

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      1. Aha, das klingt aufwändiger als das Rezept aus dem Kochbuch, das sehr einfach gehalten ist, nicht einmal Parmesan kommt darin vor. Deshalb wohl auch der Zusatz „Sommerliche Version“ in der Überschrift. Was aber trotzdem sehr gut schmecken kann, die einfachen Rezepte sind ja oft die besten!
        Das Gold würde ich nicht essen.

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  2. Mir taugt ein Risotto, da kommt mir ein profunder Beitrag wieder dieser sehr entgegen. Das mit der onda, der Welle, beim Umrühren, daß die so heißt, wußte ich nicht. Aber eine Frage, warum nennt sich dieses Gericht Risotto Milanese?

    schöne Grüße , Christian

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    1. Hallo Christian,
      Die Ursprünge dieses Risotto reichen bis ins Mittelalter zurück und gehen wohl auf ein ähnliches Rezept der arabischen und jüdischen Küche zurück. Risotto alla Milanese wurde erstmals 1574 dokumentiert, es wurde im Haus des belgischen Glasmachers Valerio di Fiandra serviert, der zu der Zeit in Mailand lebte, weil er an den Fenstern des Mailänder Doms arbeitete. Zur Geschichte des Risotto alla Milanese gibt es auf dieser Webseite weitere Infos auf italienisch: https://web.archive.org/web/20170223063253/http://www.mangiarebene.com/menu/ricette-di-stagione/il-risotto-alla-milanese/storia-del-risotto-alla-milanese_IDa_338.htm
      Gruß, Klaus

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      1. Mithilfe der Übersetzungsfunktion des Browsers war es so: Zur Hochzeit seiner Tochter kam ein mit Safran gefärbter Reis auf den Tisch, das der belgische Glaser bei seiner Arbeit brauchte; mit Safran gefärbtem Reis konnte er die Farbeffekte in den Fenstern des Mailänder Doms erzielen.
        Ursprünglich wohl als Gag gedacht, aber da es allen so gut schmeckte, setzte es sich durch….

        Nette Geschichte,

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